Not your incubator

Das Wort Leihmutterschaft verschleiert Menschenhandel. Daher ist die Mietschwangerschaft aus ethischen Gründen in Deutschland verboten. Dennoch ist es möglich sie für ein kleines Vermögen (30.000€ – 100.000€) im Ausland in Anspruch zu nehmen. Agenturen versprechen Geld zurück Garantie und haben rundum sorglos Pakete mit Kind-Garantie. Was so seriös und nett klingt, ist ein eiskaltes Milliarden schweres Geschäft mit der Ware Kind und den lukrativen Körpern von Frauen. Frauen aus prekären Verhältnissen nehmen die Schwangerschaft in Kauf um ihre genetischen Kinder ernähren zu können. Sie erhalten nur einen Bruchteil (10-30%) des Geldes das die Kunden bezahlen, obwohl sie ihre physische und psychische Gesundheit und manchmal sogar ihr Leben aufs Spiel setzen. Den Löwenanteil streichen sich Agenturen und Kliniken ein. Die Ware Säugling, durchläuft wie üblich in der Produktion mehrere Qualitätskontrollen in Form von feindiagnostischen Untersuchungen. Kann die Qualität des Kindes nicht gewährleistet werden, werden die Frauen, die ihren Bauch vermieten oft entgegen ihrer eigenen Ideale vertraglich zur Abtreibung gezwungen. Die Bezahlung fällt dann deutlich niedriger aus. Ist das bestellte Kind geboren und Qualitativ einwandfrei können die Käufer es dann in ihre Heimat problemlos trotz bestehender Verbote importieren. Sollte es jedoch nicht 100% makellos sein, kann es auch vorkommen das dieses Kind in dem Land der Leihmutter zurückgelassen oder gar nicht erst abgeholt wird. Die Eltern bestellen dann einfach ein neues, falls sie das nötige Kleingeld haben. Das „ungenügende“ Kind wird in ein Kinderheim gegeben. Die Liebe von Eltern ist eben nicht bedingungslos. Aber auch was es mit den Kindern macht, die 9 Monate eine andere Frau gehört, geschmeckt, gefühlt und gerochen haben, plötzlich ihm fremden Menschen mitgegeben zu werden, spielt keine Rolle. Die Neugeborenen werden vorsätzlich traumatisiert und bräuchten eine engmaschige psychologische Begleitung. Doch der eigene Kinderwunsch ist heilig und erhaben gegenüber jeglichem Schaden der anderen Beteiligten zugefügt wird. Oft wird diese Transaktion damit gerechtfertigt, das die Frauen in beispielsweise der Ukraine ja sonst auf den Straßenstrich gehen müssten. Doch nicht umsonst nennt man die Leihmutterschaft Gebärprostitution. Auch Leihmütter müssen lernen sich zu dissoziieren, um sich emotional von der Schwangerschaft abzugrenzen und um nicht postpartum in eine Depression zu fallen. Ihr Körper wird zur Ware. Andere verdienen Milliarden. Sie tragen das gesundheitliche Risiko. Und auch wenn es für Paare mit großem Kinderwunsch traurig ist, dass nicht jeder Mensch leibliche Kinder zeugen kann, rechtfertigt dies nicht Menschenhandel. Kinder zu haben ist kein Menschenrecht! Das Glück von finanzkräftigen Menschen sollte nicht auf dem Leid und der Gesundheit von Armut Betroffener aufgebaut sein.#stopptMenschenhandel#Leihmutterschaft#notyourincubator#notforsale#stophumantrafficing#yourwishisnotaright#surrogacy

OIO Not your incubator

The word surrogacy disguises human trafficking. Therefore, surrogacy is forbidden in Germany for ethical reasons. Nevertheless, it is possible to use it for a small fortune (30.000€ – 100.000€) abroad. Agencies promise money back guarantee and have all-round carefree packages with child guarantee. What sounds so serious and nice is an ice-cold billion-dollar business with the commodity being the child and the lucrative bodies of women. Women from precarious backgrounds accept pregnancy in order to be able to feed their genetic children. They receive only a fraction (10-30%) of the money the clients pay, although they risk their physical and mental health and sometimes even their lives. The lion’s share is taken by agencies and clinics. As usual in the production process, the infant goes through several quality controls in the form of fine diagnostic examinations. If the quality of the child cannot be guaranteed, the women who rent out their wombs are often contractually forced to have an abortion, contrary to their own ideals. The payment is then considerably lower. If the ordered child is born and of impeccable quality, the buyers can then import it into their home country without any problems despite existing bans. However, if it is not 100% flawless, it can also happen that this child is left behind in the country of the surrogate mother or is not even collected. The parents then simply order a new one, if they have the necessary financial background. The “insufficient” child is given to a children’s home. The love of parents is not unconditional. But what it does to the children who have heard, tasted, felt and smelled another woman for 9 months to suddenly be given to strangers is also irrelevant. The newborns are deliberately traumatised and need close psychological support. But one’s own desire for a child is sacred and elevated above any harm done to others involved. This transaction is often justified by the fact that the women in Ukraine, for example, would otherwise have to sell their bodies on the streets. But surrogacy is not called birth prostitution for nothing. Surrogate mothers also have to learn to dissociate themselves emotionally from the pregnancy and not fall into a postpartum depression. Their bodies become commodities. Others earn billions. They bear the health risk. And even if it is sad for couples with a great desire to have children that not everyone can produce biological children, this does not justify human trafficking. It’s not a human right to have children! The happiness of financially strong people should not be built on the suffering and health of those affected by poverty.

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